Die Tracks des Debut-Albums „Spacesounds“ von Jamatar sind eine Mischung aus Synthwave- und Chiptune-Elementen.

Dieses Album ist auf dem Label Hyperwave Records erschienen, das von Shirobon (siehe Hört, hört! #5) gegründet worden ist. Und das erklärt auch schon, wie ich auf das Album aufmerksam geworden bin, da ich Shirobon und seine Musik schon längere Zeit mit Interesse verfolge. 

Die Tracks sind alle eher entspannt und versprühen für mich irgendwie einen sehr sommerlichen Flair. Manche Tracks sind eher Chiptune-lastig, andere eher Synthesizer-lastig, aber ein verbindendes Element sind die spacigen Gitarrensamples, die dem Albumtitel alle Ehre machen. Technisch sind die Stücke elektronische Musik gemischt mit Gameboy-Klängen, die per Arduinoboy und mGB getriggert werden.

Das Album „Spacesounds“ gibt es auf iTunes (wo es – vermutlich aufgrund seiner Länge von 24 Minuten – als EP bezeichnet wird), Amazon und bandcamp.

Anspieltipps:

  • Singularity
    Sehr melodiöser, tranceiger House-Track.

  • Dead Space
    Fast schon eher im Bereich Ambient spielt dieses Stück einmal mehr mit einem Gitarrensample, Drums aus dem Rauschgenerator und einem Chiptune-Leadsound.

  • Asasamu
    Tanzbarer Trance-Track mit spannenden Breaks und einer sehr einprägsamen Melodie, die abwechselnd von Synths und Gameboy gespielt wird.

  • Unity
    Und wieder hat’s mir die Melodie angetan. Dann nur noch die (für dieses Album fast obligatorische) Spacegitarre dazu und ein hypnotischer Track ist fertig.

Viel Spaß beim Hören!

Bilder: bandcamp.com, facebook.com